Der Sommer in Stuttgart

/ Stuttgart / Haus der Geschichte / Foyer

Hommage à Gerhard Stäbler zum 70. Geburtstag

Wind und Hunger
Szenische Aktion mit Werken von Gerhard Stäbler

Studierende aus den Vokal- und Instrumentalklassen der HMDK Stuttgart
Studio für Stimmkunst und Neues Musiktheater – Leitung: Angelika Luz

Performance
von und mit Studierenden des LABORs Aufführungspraxis Neue Musik
Leitung LABOR & STUDIO NEUE MUSIK: Christof M Löser


Gerhard Stäblers Musiktheater „Letzte Dinge“ (2007) gibt die Folie ab für die Szenische Aktion unter dem Titel „Wind und Hunger“, die den ersten Teil dieses Abends bildet. Die Zuschauer blicken auf ein apokalyptisches Szenario: die kapitalistischen Gesellschaften befinden sich im unaufhaltsamen Verfall, ihre Mitglieder sind auf der Flucht… Gerhard Stäblers gedanklicher Ausgangspunkt war der dystopische Briefroman „In the Country of Last Things“ von Paul Auster.
Die daran anschließende Performance gestalten zwölf junge Studierende aus acht Ländern in der Ausstellung „Vertrauensfragen“ im Haus der Geschichte. Als Kollektiv des LABORs Aufführungspraxis Neue Musik beleuchten sie mit performativen Mitteln Demokratiefragen heute und vor 100 Jahren, individuelle und gesellschaftliche, aber auch politische und künstlerische. Ein geschlossenes Werk ist nicht das Ziel. Im Zentrum des Geschehens steht der kollektiv-künstlerische Produktionsprozess selbst, seine Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen, die Konsonanzen und Dissonanzen – „Vertrauensfragen“ eben.

Karten
5 € / 3 € ermäßigt (inkl. Eintritt) / Studierende und Lehrkräfte der HMDK bei freiem Eintritt

Kein VVK / Nur Abendkasse bei:
Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 16
70173 Stuttgart

zurück / go back

Top