Up Close and Personal
Ein zentrifugales Operetten-Solo (2018)

Musik und Konzept: Kaj Duncan David
Raum und Konzept: Troels Primdahl
Performance: Daniel Gloger

Technische Leitung: Michael Kunitsch
Mode Design: Radu Baias

Besonderer Dank an Penelope Wehrli und Bernadette Sonnenbichler

Koproduktion Münchener Biennale und Musik der Jahrhunderte Stuttgart.
Gefördert durch die
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Uraufführung am 6. Juni 2018 / whiteBOX.art
Wiederaufnahme am 8. Februar 2019 bei ECLAT

Als gefragter Countertenor und Performer widmet sich Daniel Gloger voll und ganz seiner Arbeit. Jede Woche in einer anderen Stadt auftretend und nur selten im eigenen Bett schlafend, lebt er einen nomadischen Lebensstil, der absolute Hingabe erfordert. Die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben sind hierbei fließend. Um dies durchzuhalten, optimiert Daniel seine „ICH- Zeit“: Er übt sich in Meditation, versucht die Bedürfnisse seines Körpers zu respektieren, nimmt sich Zeit für Entspannungsübungen und erweitert seinen intellektuellen Horizont durch Literatur, Musik und Kunst. Schließlich lebt er ja in einer Zeit, in der sich persönliches und spirituelles Wohlbefinden Dank einer Vielzahl intelligenter Lösungsangebote sogar bei engem Zeitplan realisieren lassen. Im 3. Stock des Theaterhauses, wo Daniel ein Gästeapartment bezogen hat, bietet der Künstler dem ECLAT-Publikum die Möglichkeit, ihn vor Ort zu besuchen und einen Einblick zu gewinnen in die Besonderheiten seiner täglichen Abläufe und seines ganz eigenen, privaten Lebensstils.

 

Kaj Duncan David ist ein britisch-dänischer Komponist, Performer und Kurator. Er arbeitet mit verschiedenen Medien und erkundet Schnittstellen zwischen instrumentalen, elektronischen, audio-visuellen und installatorischen Formen. Von 2006 bis 2009 studierte er Musik und Klangkunst am Goldsmiths College in London. Danach verbrachte er einen Teil des Studiums am Dänischen Institut für Elektronische Musik (DIEM) in Aarhus als Schüler von Simon Steen-Andersen (2010-13). Sein Masterstudium schloss er bei Manos Tsangaris und Franz Martin Olbrisch an der Hochschule für Musik Dresden ab. Seine Werke wurden bei Festivals wie Cycle (Island), MärzMusik (Berlin), Rainy Days (Luxemburg), Klangwerkstatt (Berlin), Ultima (Oslo), Klang (Kopenhagen) und Nextfest (Kanada) gespielt.

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