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Südseite nachts

Stuttgart / Theaterhaus / P1

Traummechanik

Inspiriert ist dieses Konzertprogramm von Nicolaus A. Hubers Stück Traummechanik. Der Begriff ist assoziationsreich, macht neugierig, irritiert, regt zum Nachdenken an und verblüfft. So lassen sich alle Werke dieses Abends charakteri­ sieren, deren Traumstimmung(en) mit ausgeprägter Motorik korrespondieren. In Caspar Johannes Walters Werk Interferenzen erzeugen drei Schlagzeuger im Innen­ raum eines Flügels sphärische Klänge. Als direkte Antwort auf das Stück von Nicolaus A. Huber hat der ascolta­-Schlagzeuger und Komponist Boris Müller sein Poème Mécanique geschrieben, dessen klangliche Finessen hier zur Uraufführung kommen. Mit dem zweiten Hauptwerk des Abends, der szenischen Opera (forse) von Francesco Filidei öffnet sich ein Fenster in eine fast surreal anmutende, traumartige Welt mit pulsierenden Klängen, Vogelstimmen und Rezitationen nach Texten von Pierre Senges. Hätte Paul Klee nicht schon den Begriff der „Zwitschermaschine“ erfunden, hier würde er schön passen. Also bleibt uns die Traummechanik.


ascolta

Julian Belli, Schlagzeug
Erik Borgir, Violoncello
Andrew Digby, Posaune
Florian Hölscher, Klavier
Boris Müller, Schlagzeug
Markus Schwind, Trompete
Hubert Steiner, Schlagzeug


www.ascolta.de

 

Karten an der Abendkasse vor dem Konzertsaal Theaterhaus/P1
12 Euro / erm. 8 Euro

Die Reihe „Südseite nachts“, veranstaltet von Musik der Jahrhunderte, umfasst acht Ausgaben im Jahr. Von Februar bis Mai und von September bis Dezember, immer am zweiten Dienstag im Monat, sind in P1 auf der Südseite vom Theaterhaus Komponisten und Interpreten mit ungewöhnlichen Ideen und Freude am Experiment zu erleben.

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