Maria Kalesnikava in Belarus zu 11 Jahren Haft verurteilt

Zu 11 Jahren Haft wurde Maria Kalesnikava heute, am 6. September 2021, in Minsk verurteilt. Wir haben es so erwartet. Wie vorhersehbar, peinlich, tragisch, menschlich katastrophal dieses Regime agiert. Völlig willkürlich, ohne rechtliche Grundlagen. Die einzige Grundlage für Lukaschenkas Handeln sind Lügen und brutale, zynische Gewalt. Die einzige Ideologie ist Herrsch- und Gewinnsucht. Es ist unfassbar, dass das im 21. Jahrhundert mitten in Europa funktioniert, dass ein vollkommen eigennütziger Despot Millionen Menschen ausbeuten und eine Gesellschaft auf brutalste Weise unterdrücken kann. Wie kann Europa das zulassen?
Es blutet mir das Herz bei der Vorstellung, dass Maria die Power-Zeit ihres Lebens, in der sie Gestaltungskraft und Durchsetzungswillen, Klugheit, Erfahrung und Reflexion noch mit jugendlicher Energie verbinden kann, im Gefängnis verbringt. Welche Kraft sie brauchen wird, ihren Optimismus, ihre Energie, ihre Lebensfreude zu behalten.

Wir dürfen Maria und das belarusische Volk nicht allein lassen. Die Demokratiebewegung in Belarus wurde durch zynischen Staatsterror erstickt. Unterstützen wir die 200.000 Exil-Belarus:innen durch Aufmerksamkeit, Foren und Gestaltungsraum! Teilen wir ihren Widerstand, teilen wir den langen Atem, den die belarusische Demokratiebewegung braucht, bleiben wir solidarisch!
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Christine Fischer
Intendantin Musik der Jahrhunderte

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